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BR Volleys tragen Champions-League-Turnier im Dezember aus

Foto: Eckhard Herfet

Wie der Europäische Volleyball Verband (CEV) am Freitag (30. Okt) bekanntgab, wird der Modus für die CEV Champions League in der Saison 2020/2021 kurzfristig angepasst. Die insgesamt sechs Spiele der Gruppenphase werden in jeweils zwei Turnieren pro Pool ausgetragen. Für die Ausrichtung des ersten Turniers in der Gruppe C haben die Berlin Recycling Volleys den Zuschlag bekommen, dieses findet vom 08. bis 10. Dezember in der Max-Schmeling-Halle statt.

Die europaweite Pandemielage erfordert neue Konzepte und so hat die CEV mit der logischen Entscheidung einer Modusreform reagiert. Die Veränderung, die nur für die Saison 2020/21 gilt, soll die Chancen auf eine vollständige Durchführung des Wettbewerbs steigern sowie das Infektionsrisiko für die Teams minimieren. Die Gruppenphase der Königklasse bleibt in der Zusammenstellung zwar unverändert, allerdings rückt man von der Austragung in Form von einzelnen Hin- und Rückspielen ab. Ausgetragen werden stattdessen zwei Turniere mit jeweils zwei Begegnungen an drei Tagen (Dienstag bis Donnerstag). Die Gesamtzahl der Partien bleibt somit bestehen und weiterhin qualifizieren sich die fünf Gruppensieger sowie die drei besten Zweiten (nach Siegen und Punkten) für die K.o.-Runde.
Für die BR Volleys, die in ihrer Gruppe auf Zenit Kasan, Ach Volley Ljubljana und einen noch zu ermittelnden Qualifikanten treffen, bedeutet diese Reform ein Heim- und ein Auswärtsturnier, denn der Hauptstadtclub ist der Gastgeber für das “Hinrunden-Turnier“ vom 08. bis 10. Dez 2020. In der Hoffnung, dass der Ausschluss der Zuschauer eine auf den Monat November begrenzte Maßnahme der Politik bleibt, könnten dann vielleicht sogar einige Volleyballfans den Schlagabtausch auf internationalem Topniveau live in der Max-Schmeling-Halle erleben. Das “Rückrunden-Turnier“ vom 09. bis 11. Feb 2021 wird aller Voraussicht nach der sechsfache Champions-League-Sieger aus Kasan austragen. 
„Wir haben uns um diese Ausrichtung bemüht, um für unsere Mannschaft die sportlich und organisatorisch bestmöglichen Voraussetzungen zu schaffen. Damit steigen die Chancen für unser Team, wobei die Gruppe mit Kasan, Ljubljana und womöglich Jastrzebski Wegiel eine riesige Herausforderung bleibt. Sollte es uns Anfang Dezember wieder möglich sein, Zuschauer in die Max-Schmeling-Halle zu lassen, kann dieses Turnier zu einem starken und wichtigen Signal für den Volleyballsport in Deutschland werden“, erklärt BR Volleys Geschäftsführer Kaweh Niroomand.
Übertragen werden alle Turnierspiele im Livestream auf www.eurovolley.tv. Inwieweit ein TV-Sender die weiteren Übertragungsrechte erwirbt, liegt in den Händen der CEV.

(Quelle: BR Volleys-Website)