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American Football: Rebels starten mit erstem wichtigen Punkt in die GFL Saison 2016

Bei strahlendem Sonnenschein trennen sich die Berlin Rebels am Eröffnungsspieltag im heimischen Mommsenstadion von den Dresden Monarchs mit einem Endstand von 21:21.
HuKo 01052016R 1040 Season Kick Off im Mommsenstadion- Foto: Michael Hundt (MHU Pictures)
Im Gegensatz zur vergangenen Saison waren die Voraussetzungen für einen Heimsieg gegen die Königlichen so günstig wie nie, an diesem Sonntagnachmittag. Das Team der Hauptstädter, welches auf den wichtigen Positionen (QB, RB) fast unverändert und zusätzlich durch wertvolle Neuzugänge verstärkt, in die fünfte GFL Saison ging, traf auf eine Mannschaft, die viele Abgänge und etliche Neuzugänge zu verzeichnen hatte.
Die Rebels wären allerdings nicht die Rebels, wenn nicht Head Coach Kim Kuci zusätzlich eine überraschende Veränderung in der starting Offense aus dem Ärmel geschüttelt hätte: Terell Robinson, eigentlich als Wide Receiver mit der Option verpflichtet, Darius Outlaw im kommenden Jahr als Quarterback abzulösen, ersetzte diesen bereits im ersten Match auf der Position des Spielmachers. Mit Robinson, Larry McCoy als Running Back und Samuel Shannon hatten die Rebellen nun sogar drei wendige und zugleich kraftvolle Athleten in ihren Reihen, die die Sachsen immer wieder stark unter Druck setzten. Deren Offense kam auch nicht so richtig ins Laufen. Wide Receiver Jan Hilgenfeldt, über Jahre eine „Bank“ im Spiel der Monarchs, wurde genauso schmerzlich vermisst, wie ein Import-Running Back a la Trevar Deed, der Spiel für Spiel mit schöner Regelmäßigkeit den gegnerischen Linien 100+ Laufyards „einschenkt“. Josef Bergeron, Neuzugang auf der Running Back-Position bei den Monarchs, verletzte sich bereits im ersten Drive und konnte anschließend nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen.

Die ersten Punkte des Spiels erzielte Larry McCoy mit einem Lauf über zwei Yards (PAT Max von Wachsmann) vorangegangen war ein Lauf von QB Terell Robinson für 20 Yards. Outlaw, als Wide Receiver auf dem Platz, erhöhte nach Pass über sieben Yards von Robinson auf 14:00 (PAT von Wachsmann.) Die Monarchs mussten nach dem Ausscheiden von Bergeron ihr Heil im Passspiel suchen und das gelang ihnen mit zunehmender Zeit besser. Noch vor dem Halbzeitpfiff fing Hendrik Hinrichs einen 21-Yard-Pass vom Neuzugang auf der QB-Position Brandon Connette und verkürzte auf 06:14 aus Sicht der Gäste. (PAT nicht gut)

In der zweiten Spielhälfte schlichen sich vermehrt Nachlässigkeiten und Undiszipliniertheiten bei den Gastgebern ein, für die diese letztendlich noch bezahlten. Nicht nur, dass die Rebellen insgesamt 185 Yards an Strafen sammelten. Wegen zweier Unsportlichkeiten mussten jeweils unsere Linebacker Rick Baunacke und später auch Baris Atakan leider das Spielfeld verlassen. Auf beide müssen die Hauptstadtrebellen beim nächsten Spiel verzichten.

Dieselbe Kombination, die für die ersten sächsischen Punkte gesorgt hatte, schlug im dritten Viertel erneut zu. Diesmal ging der Pass über sieben Yards (Conversion Connette auf Sebastien Sagne.) Für die erneute zwischenzeitliche Führung sorgte anschließend wieder McCoy mit kurzem Lauf (PAT von Wachsmann.) Bis 90 Sekunden vor Spielende sahen die Rebels dann wie der sichere Sieger aus, weil sich die Dresdner zwar mühten, aber nicht so souverän aufspielten, wie bei ihren letzten Gastauftritten. Der letzte Drive erinnerte dann wieder an alte Stärke. Brandon Cornette führte seine Offense fast über das gesamte Feld und überwand die letzten Yards zum Ausgleich mit Ball in der Hand (PAT Franz Kammel.)

Mit einem, für die Königlichen, hart erkämpften 21:21 haben die Rebels zwar einen wichtigen Punkt gewonnen, der sich nach diesem Spielverlauf aber eher wie eine Niederlage anfühlt.

Wir schauen gespannt auf den weiteren Verlauf der Saison für die schwarz silbernen Charlottenburger, die im Jahr 2016 ganz sicher keine weiteren Punkte so einfach hergeben werden.

HuKo 01052016R 1163QB Terell Robinson- Foto: Michael Hundt (MHU Pictures)

www.berlin-rebels.de