SCC Berlin

Moderner Fünfkampf

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Was ist eigentlich Moderner Fünfkampf?

...elitäre Sportart? Disziplin des Militärs, der Offiziere, der Reichen?

Natürlich kann der Moderne Fünfkampf nicht mit so populären Disziplinen wie Fußball, Tennis oder Leichtathletik konkurrieren. Trotzdem ist er ein vielseitiger Wettkampfsport, der speziell aufgrund der Kombination von Ausdauer- und Technikdisziplinen sehr gefragt ist. Diejenigen, die diese Sportart ausüben, lassen sich als Individualisten mit vielseitig angelegtem Talent bezeichnen.

Während beim Zehnkampf der Leichtathleten zum Beispiel alle Übungen mehr oder weniger artverwandt sind (dem natürlichen Bewegungsablauf des Menschen entsprechend: Laufen, Springen und Werfen), müssen die Fünfkämpfer mit fünf verschiedenen Übungen vertraut sein. Die kurzfristigen Umstellungen von kraftraubenden Disziplinen, wie Fechten, Schwimmen und Laufen, bis hin zum Schießen und Reiten, erfordern von den Athletinnen/Athleten höchste geistige und körperliche Fitness.

Seit Anfang der 70er Jahre betreiben auch Frauen und Mädchen den Modernen Fünfkampf. Vertreter des DVMF haben hier im internationalen Raum Pionierarbeit geleistet. Deutsche Meisterschaften für Frauen und Mädchen wurden erstmalig 1976 ausgeschrieben. Der Internationale Verband führte 1978 den "1. Weltcup für Frauen" durch. Seit 1981 wurden auch Weltmeisterschaften für Frauen, mit dem Ziel, in das olympische Programm aufgenommen zu werden, durchgeführt. Dieser Entwicklung schenkte der DVMF besondere Aufmerksamkeit. Erstmals durften Frauen bei Olympia in Sydney im Jahre 2000 an den Start gehen.


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