Vereinssatzung des Sport-Club Charlottenburg e.V.

Satzung
des
Sport-Club Charlottenburg e.V.
in der Fassung vom 23.10.2015
Sport-Club Charlottenburg e.V.
Waldschulallee 34
14055 Berlin

Telefon (030) 302 84 34
Telefax (030) 3020 4542
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www.scc-berlin.de


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§ 1         Name, Sitz und Geschäftsjahr

(1)          Der Verein führt den Namen

                              „Sport-Club Charlottenburg e.V.“, im folgenden „SCC e.V“.

              und hat seinen Sitz und Gerichtsstand in Berlin-Charlottenburg. Er ist in das Vereinsregister eingetragen.

(2)          Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2         Zweck und Aufgabe

(1)          Vereinszweck

a)           Der Verein bezweckt die Pflege der Leibesübungen auf breiter Grundlage und die Förderung des Sports als

              Mittel zur Erhaltung der Gesundheit und als Möglichkeit für insbesondere junge Menschen, ihr

              Leistungsvermögen zu erproben.

b)           Der Verein fördert den Leistungssport auf allen Ebenen und widmet sich insbesondere auch dem Freizeit-,

              Gesundheits- und Breitensport.

c)            Der Verein bezweckt die Pflege und Förderung der allgemeinen Jugendarbeit.

d)           Der Verein betätigt sich als freier Träger von Kinder- und Jugendeinrichtungen zur Förderung und

              Gewinnung von Nachwuchs und Förderung der Erziehung.

 

(2)          Der Vereinszweck wird erreicht durch:

a)           das Abhalten von regelmäßigen Trainingsstunden;

b)           die Durchführung eines leistungsorientierten Trainingsbetriebes;

c)           den Aufbau eines umfassenden Trainings- und Übungsprogramms für alle Bereiche, einschließlich des

              Freizeit- und Breitensports;

d)           die Teilnahme an sportspezifischen und auch übergreifenden Sport- und Vereinsveranstaltungen;

e)           die Durchführung von allgemeinen Jugendveranstaltungen und –maßnahmen

f)            die Durchführung und Förderung der sozialpädagogischen Betreuung von Kindern und Jugendlichen in

              Schulen, einschließlich der durch das Berliner Schulgesetz geforderten

              gemeinschaftlichen Beköstigung

g)           die Beteiligung an Turnieren und kulturellen Vorführungen sowie sportlichen Wettkämpfen)              

 

(3)          Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts

              „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

(4)          Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Alle Mittel des

              Vereins dürfen nur zu satzungsmäßigen Zwecken verwendet werden.

(5)          Die Organe und die Funktionsträger des Vereins (§14) üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

(6)          Die Mitglieder erhalten in Ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.

              Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch

              unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

(7)          Ausscheidende Mitglieder haben gegen den Verein keinen Anspruch am Vereinsvermögen.

(8)          Der Verein wahrt parteipolitische Neutralität. Er respektiert jede Religion und Weltanschauung.

 

§ 3         Mitgliedschaft

               Der Verein hat ordentliche, fördernde, passive, Jugend- und Ehrenmitglieder:

(1)           Ordentliche Mitglieder sind die Angehörigen des Vereins, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und

               weder fördernde, noch passive, noch Ehrenmitglieder sind.

(2)           Fördernde und passive Mitglieder nehmen nicht aktiv an den sportlichen Angeboten des Vereins teil.

               In der Regel unterstützen sie den Verein, vor allem durch Zahlung eines Mitgliedsbeitrages.

               Fördernde und passive Mitglieder können auch juristische Personen sein.

(3)           Jugendmitglieder sind Angehörige des Vereins, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

               Ab Vollendung des 18. Lebensjahres werden sie ordentliche Mitglieder.

(4)           Ehrenmitglieder und der Ehrenpräsident werden von der Delegiertenversammlung gewählt. Sie sind dort

               stimmberechtigt und wählbar.

 

§ 4         Erwerb der Mitgliedschaft

(1)          Der Erwerb der Mitgliedschaft setzt ein schriftliches Aufnahmegesuch voraus, mit dem gleichzeitig die

              Vereinssatzung anerkannt wird.

(2)          Das Aufnahmegesuch ist eigenhändig zu unterschreiben. Bei Minderjährigen bedarf es der Mit-

              unterzeichnung eines gesetzlichen Vertreters.

(3)          Über das Aufnahmegesuch entscheidet der Abteilungsvorstand, bei  Aufzunehmenden, die keiner

              Abteilung beitreten möchten, das Präsidium.

(4)          Eine Ablehnung des Aufnahmegesuches ist dem Antragsteller schriftlich mitzuteilen. Eine Begründung ist

              nicht erforderlich. Gegen die Ablehnung des Aufnahmegesuches ist die Beschwerde an

              das Präsidium zulässig.

(5)          Die Abteilungen sind berechtigt, Aufnahmegebühren zu erheben.

 

§ 5         Beendigung der Mitgliedschaft

(1)          Die Mitgliedschaft endet durch Ablauf, Austritt, Ausschluss oder Tod.

(2)          Zeitlich befristete Mitgliedschaften sind ausgeschlossen, wenn nicht mit dem  Aufnahme-antrag ein ärztliche Attest/eine

              ärztliche Verordnung  über eine medizinisch veranlasste Sporttherapie für die Dauer der

              Befristung vorgelegt wird. Der Austritt ist nur zum Ende des Kalenderjahres zulässig. Er muss

              schriftlich gegenüber dem Präsidium erklärt werden und bis zum 30. September des Jahres bei

              der Geschäftsstelle des Vereins eingegangen sein. Diese Austrittsfrist gilt auch für Jugendliche mit

              Ausnahme der Jugendmitglieder der Abteilungen Fußball, Lacrosse und Skating. Hier beträgt die

              Kündigungsfrist einen Monat zum darauf folgenden Monatsende.

              Bei Austritten von Jugendmitgliedern ist die Austrittserklärung von einem gesetzlichen Vertreter

              mitzuzeichnen.

(3)         Die Abteilungsvorstände sind berechtigt, in Ausnahmefällen einen früheren Austrittszeitpunkt zuzulassen.

              Hiervon ist das Präsidium des Vereins zu unterrichten.

(4)          Kündigungen sind schriftlich zu erklären. Email genügen dieser Form nicht. Sollte in der Zukunft der

              Absender und der Empfänger über die Möglichkeit der Erkennung einer elektronischen

              Signatur verfügen, so ist auch die Möglichkeit der Kündigung per E-Mail gegeben. Den rechtzeitigen

              Zugang hat der Kündigende zu belegen.

 

§ 6         Ausschlussgründe

(1)          Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es

              a) gegen die organisatorischen und sportlichen Interessen des Vereins verstößt,

              b) das Ansehen des Vereins verletzt oder gefährdet,

              c) den Grundsätzen des sportlichen Anstandes oder der Kameradschaft der Mitglieder untereinander

                  zuwidergehandelt oder

              d) trotz wiederholter Mahnung seine Beitragspflicht nicht erfüllt hat.

 

(2)          Die Abteilungen sind berechtigt, die in Absatz 1 aufgeführten Ausschlussgründe näher zu bestimmen.

 

§ 7         Ausschlussverfahren

(1)          Das Ausschlussverfahren kann von jedem Mitglied schriftlich unter Angabe von Gründen beantragt

              werden. Der Antrag ist an den Vorstand der Abteilung zu richten, der das auszuschließende

              Mitglied angehört. Hinsichtlich eines Mitgliedes, das keiner Abteilung angehört, ist der Antrag an das

              Präsidium zu richten

(2)          Über den Antrag entscheidet der Abteilungsvorstand bzw. das Präsidium mit der Mehrheit seiner

              Mitglieder. Vor der Entscheidung ist dasbetroffene Mitglied zu den Vorhaltungen anzuhören.

(3)          Die Mitteilung der Entscheidung über das Ausschlussbegehren erfolgt schriftlich. Sie ist zu begründen,

              mit einer Rechtsmittelbelehrung zu versehen und unverzüglich den am Ausschlussverfahren

              Beteiligten bekannt zugeben.

(4)          Gegen die Entscheidung des Abteilungsvorstandes ist durch die Beteiligten der Widerspruch möglich.

              Dieser ist schriftlich zu begründen und an das Präsidium zu richten. Die Widerspruchsfrist

              beträgt 1 Monat nach Bekanntgabe. Entscheidungen des Präsidiums können nicht mittels Widerspruchs

              angegriffen werden.

(5)          Über den Widerspruch entscheidet das Präsidium mit der Mehrheit seiner Mitglieder. Während des

               Widerspruchsverfahrens ruht die Mitgliedschaft. Für das Verfahren finden die Absätze 2 und 3

               entsprechende Anwendung.

(6)          Der Ausschluss wird wirksam,

               a) wenn kein Widerspruch innerhalb der Widerspruchsfrist eingelegt worden ist,
               b) wenn mit dem Ablauf der Widerspruchsfrist der Ausschluss Bestandskraft erlangt hat
               c) andernfalls am Tage der Bestätigung des Ausschlusses durch das Präsidium.

(7)          Die Rückforderung von gezahlten Beiträgen für das laufende Kalenderjahr ist ausgeschlossen.

 

§ 8         Rechte der Mitglieder

(1)          Die Mitglieder sind berechtigt, im Rahmen des Vereinszweckes an den sportlichen und gesellschaftlichen

              Veranstaltungen des Vereins und der Abteilung, der sie angehören, teilzunehmen.

(2)          Die Regelung der Rechte passiver Mitglieder bleibt den Abteilungen bzw. solcher Mitglieder, die keiner

              Abteilung angehören, dem Präsidium vorbehalten.

 

§ 9         Pflichten der Mitglieder und Funktionsträger

(1)          Die Mitglieder und insbesondere die Funktionsträger (§ 14) sind verpflichtet, die Interessen und das

              Ansehen des Vereins nach innen und außen zu wahren sowie die Anlagen, die

              Einrichtungen und das Eigentum des Vereins pfleglich zu behandeln.

(2)          Jeder Wettkampfteilnehmer hat passend zur Wettkampfkleidung das vom Präsidium genehmigte

              Emblem zu tragen.

(3)          Den Anordnungen des Präsidiums, der Abteilungsvorstände und der von ihnen eingesetzten Organe ist

               Folge zu leisten.

(4)          Die Mitglieder sind zu gegenseitiger Rücksichtnahme und Kameradschaft verpflichtet.

(5)          Aufnahmegebühren und Beiträge sind bei Fälligkeit unverzüglich zu entrichten.

(6)          Verstöße gegen diese Pflichten können durch Ausschluss (§6) oder durch Vereinsstrafen geahndet

              werden.

 

§ 10       Vereinsstrafen und sonstige Maßnahmen

(1)          Vereinsstrafen sind:

               (a) schriftlicher Verweis durch das Präsidium oder den Abteilungsvorstand,


               (b) zeitlicher Entzug der Mitgliedschaftsrechte bis zu einem Jahr durch den Abteilungsvorstand

                    bzw. das Präsidium.

(2)          Das Präsidium und die Abteilungsvorstände können bis zur Entscheidung der jeweils zuständigen Gremien

              in ihrem Geschäftsbereich vorläufige Maßnahmen (Ruhen von Mitglieds- oder

              Funktionsträgerrechten, Übertragung von Aufgaben u.a.) treffen.

(3)          Für das Verfahren gelten die Vorschriften des § 7 sinngemäß.

 

§ 11       Beiträge und Arbeitseinsätze

(1)          Es werden erhoben:
              (a) Aufnahmegebühren
              (b) Beiträge
              (c) Umlagen für besondere Vereinszwecke.

              Zusätzlich können zum Wohle des Vereins durch Beschluss des Abteilungsvorstandes auch projekt-

              bezogene Arbeitseinsätze für die Abteilungsmitglieder vereinbart werden. Die Stundenzahl

              darf 10 Std./Jahr/Mitglied nicht überschreiten. Bei der Vereinbarung sind Fairness und

              Transparenz zu beachten. Das Nähere regeln die Abteilungen im Einvernehmen mit dem Präsidium

(2)          Aufnahmegebühren, Beiträge und Umlagen sowie Fälligkeitszeitpunkte werden von den Mitglieder-

              versammlungen der Abteilungen festgesetzt; für Mitglieder, die keiner Abteilung angehören,

              vom Präsidium. Der Beitrag ist mindestens für ein Jahr im Voraus zu entrichten. Bei vorzeitigem

              Ausscheiden besteht kein Anspruch auf Rückzahlung von Gebühren, Beiträgen

              oder Umlagen. Umlagen sollen in der Regel im jeweiligen Beitragsjahr fällig werden und sollen

              den doppelten Jahresbeitrag pro Jahr nicht überschreiten.

(3)          Die Abteilungsvorstände sind berechtigt, in Ausnahmefällen Zahlungserleichterungen zu gewähren.

(4)          Die Abteilungen haben Beitragsanteile an die Hauptkasse zu entrichten. Der Verwaltungsausschuss setzt

              den Betrag pro Mitglied des durch die Abteilungen an die Hauptkasse zu entrichtenden

              Beitragsanteils und evtl. Umlagen, unabhängig von der Höhe der Aufnahmegebühren oder des

              Mitgliedsbeitrages der Abteilungen, einheitlich fest.

(5)          Der Ehrenpräsident und die Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.

§ 12       Haftung

(1)          Vermögensrechtliche Ansprüche, die in einem unmittelbaren Zusammenhang mit der Vereins-

               mitgliedschaft stehen, können von einem Mitglied gegenüber dem Verein binnen eines Jahres seit 

               ihrer Fälligkeit geltend gemacht werden. Die Geltendmachung bedarf der schriftlichen Anzeige an

               das Präsidium des Vereins.

(2)          Nach dem Ausscheiden kann ein Mitglied keine vermögensrechtlichen Ansprüche gegenüber dem Verein

               geltend machen. Die Haftung eines Mitgliedes für alle Verbindlichkeiten gegenüber dem Verein

               bleibt bestehen. Vereinseigentum, das sich in den Händen eines ausgeschiedenen Mitgliedes

               befindet, ist unverzüglich und ohne Aufforderung zurückzugeben.

(3)          Der Verein haftet seinen Mitgliedern gegenüber nur beiVorsatz.

(4)          Die Mitglieder des Präsidiums und der Abteilungsvorstände haften nur bei grober Fahrlässigkeit

              oder Vorsatz.

 

§ 13       Aufbau des Vereins

(1)          Der Verein ist nach verschiedenen Sportarten in Abteilungen gegliedert. Die Bildung neuer Abteilungen

              beschließt das Präsidium (§15). Die Auflösung bestehenderAbteilungen erfolgt durch Beschluss

             der Mitglieder der betreffenden Abteilung und istauf einer entsprechend § 17 einzuberufenden

              Mitgliederversammlung zu treffen. Ist eine Abteilung führungslos, kann das

              Präsidium diese Abteilungsversammlung einberufen. Der Auflösungsbeschluss

              bedarf der Zustimmung des Präsidiums (§15).

(2)          Daneben besteht als Abteilung die Seniorenschaft des Vereins. Sie dient der sportlichen Traditionspflege

              und der Förderung besonderer Vereinszwecke im Sinne des §2.

(3)          Für die Mitgliederversammlung der Abteilungen, die Wahlen und die Zusammensetzung der Abteilungs-

              vorstände gelten die Bestimmungen dieser Satzung (insbesondere §§15, 17)

              entsprechend, soweit diese anwendbar sind und hier nichts anderes geregelt ist. Die Abteilungen

              wählen auf die Dauer von zwei Jahren einen Vorstand, der aus mindestens einem

              Vorsitzenden und insgesamt mindestens drei Personen besteht. Es werden außerdem für zwei

              Jahre zwei Kassenprüfer gewählt, die nicht dem Vorstand der Abteilung angehören dürfen. In 

              der Mitgliederversammlung sind nur natürliche Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben,

              stimmberechtigt. Kinder, Jugendliche und juristische Personen bzw. deren gesetzliche

              Vertreter haben kein Stimmrecht. Die Mitgliederversammlung einer Abteilung ist

              beschlussfähig, wenn ordnungsgemäß eingeladen wurde.

(4)          Die Abteilungen regeln ihre sportlichen und finanziellen Angelegenheiten nach den Grundsätzen der

               Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit selbst, soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt und/oder

               das Gesamtinteresse des Vereins nicht betroffen wird. Darüber hinaus bestellen die Abteilungen die

               Delegierten für die Delegiertenversammlung. Dabei sind die Vorstände der Abteilungen keine

               besonderen Vertreter des Vereins im Sinne von § 30 BGB und in ihrer Geschäftsführung einerseits

               dem Präsidium (§15) und andererseits den Mitgliedern ihrer Abteilungen verantwortlich.

(5)          Der Abteilungsvorstand hat für jedes Geschäftsjahr vor Beginn des Geschäftsjahres einen in

              Einnahmen und Ausgaben ausgeglichenen Haushaltsplan für die Abteilung zu erstellen, der von

              der Abteilungsversammlung zu beschließen und durch das Präsidium zu genehmigen ist.

              Für nicht genehmigte Überschreitungen des Haushaltsplans haften die Mitglieder der Abteilung gegenüber

              dem Gesamtverein bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz.

              Verfügungen der Abteilungsvorstände über einen höheren Betrag als 5000,00 EUR sowie Dauerverträge

              jeglicher Art, wie z.B. Miet-, Arbeits-, Ausrüstungs- und Werbeverträge sind vom

              Abteilungsvorstand vorzubereiten und gemeinsam mit dem Präsidium zu schließen.

              Ausnahmen bedürfen einer ausdrücklichen schriftlichen Ermächtigung durch das

              Präsidium ( § 15 Abs. 6).

(6)          Wird eine Abteilung führungslos oder tritt ein einzelner oder der gesamte Abteilungsvorstand vor Ende

              seiner Amtszeit zurück, so kann das Präsidium die Leitung der Abteilung bis zur Wahl

              eines neuen Abteilungsvorsitzenden übernehmen. Es kann auch einen Notvorstand einsetzen.

 

§ 14       Organe und Funktionsträger

(1)          Die Organe des Vereins sind:

               1. Präsidium
               2. Verwaltungsausschuss
               3. Delegiertenversammlung

(2)          Die Funktionsträger des Vereins sind:

               1. Personen, die den Organen angehören
               2. Mitglieder der Abteilungsvorstände
               3. sonstige mit besonderen Zuständigkeiten ausgestattete Mitglieder (z.B.Kassenprüfer,Stellvertreter etc.)

               Funktionsträger können im Rahmen der steuerlichen Vorschriften eine Ehrenamtspauschale

               beanspruchen.

 

§ 15       Präsidium

(1)          Das Präsidium besteht aus

               a) dem Präsidenten,
               b) einem oder mehreren Vizepräsidenten,
               c) dem Schatzmeister,
               d) dem Hauptsportwart,
               e) dem Hauptjugendwart,
               f) und bis zu fünf Beisitzern.

(2)          Das Präsidium wird jeweils für zwei Geschäftsjahre durch die Delegiertenversammlung gewählt. Der Präsident

               ist einzeln zu wählen.

               Das übrige Präsidium kann in Listenform (en-bloc) gewählt werden, sofern die Mehrheit der Delegierten-

               versammlung am Tag der Versammlung dem zustimmt.

(3)          Die Delegiertenversammlung kann einem Mitglied des Präsidiums zwei Ämter übertragen. Dies gilt jedoch

              nicht für die Ämter (1) a), b) und c).

(4)          Das Präsidium führt die Geschäfte des Vereins. Es kann für besondere Zwecke Beauftragte ernennen und

              Ausschüsse bilden.

(5)          Das Präsidium beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme

              des Präsidenten. Das Präsidium ist beschlussfähig, wenn die Hälfte seiner Mitglieder

              einschließlich des Präsidenten oder eines der Vizepräsidenten anwesend ist.

(6)          Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Präsident, die Vizepräsidenten, der Schatzmeister und der Haupt-

              sportwart, von denen zwei gemeinsam den Verein gerichtlich und außergerichtlich vertreten.

(7)          Der Ehrenpräsident soll an den Sitzungen des Präsidiums und des Verwaltungsausschusses teilzunehmen.

              Er hat Rede- und Antragsrecht, ist aber nicht stimmberechtigt.

 

§ 16       Verwaltungsausschuss

(1)          Der Verwaltungsausschuss besteht aus:

              a) den Mitgliedern des Präsidiums gem. § 15 Abs.6,
              b) dem Vorsitzenden jeder Abteilung.

              Mitglieder des geschäftsführenden Präsidiums (gem. § 26 BGB) können im Verwaltungsausschuss nur für

              das Präsidium, nicht aber für ihre Stammabteilung abstimmen. Die übrigen Mitglieder des Präsidiums sind

              berechtigt, an den Sitzungen des Verwaltungsausschusses ohne Stimmrecht teilzunehmen.

(2)          Die Vorsitzenden der Abteilungen können sich durch ein Mitglied des Abteilungsvorstandes vertreten

              lassen.

(3)          Der Verwaltungsausschuss berät das Präsidium und befasst sich neben seinen Aufgaben nach 

               § 11 Abs. 4 mit den Angelegenheiten, welche die Interessen des Vereins oder der Abteilungen

               berühren.

(4)          Der Verwaltungsausschuss soll dreimal jährlich zusammentreten. Die Sitzungen werden vom Präsidium

              anberaumt. Jeder Abteilungsvorstand hat das Recht, die Einberufung des

              Verwaltungsausschusses zu fordern.

(5)          Die Sitzungen werden vom Präsidenten, einem derVizepräsidenten oder einem vom Präsidium bestellten

              Vertreter geleitet.

(6)          Der Verwaltungsausschuss beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit. Er ist beschlussfähig, wenn mehr

               als die Hälfte der Abteilungen in der Sitzung vertreten ist.

(7)          Bei fehlender Beschlussfähigkeit ist mit gleicher Tagesordnungerneut zur Sitzung einzuladen. In dieser

               Sitzung ist die Beschlussfähigkeit unabhängig von der Anzahl der anwesenden

               Abteilungengegeben.

 

§ 17       Delegiertenversammlung

(1)          Das Präsidium hat jährlich bis zum 31. Oktober eine ordentliche Delegiertenversammlung einzuberufen.

(2)          Die Delegiertenversammlung setzt sich zusammen aus

               1. den Mitgliedern des Präsidiums,
               2. den Vorsitzenden der Abteilungen oder deren Stellvertreter aus dem Abteilungsvorstand,
               3. den Delegierten der Abteilungen,
               4. den Ehrenmitgliedern.

(3)          Jeder Delegierte muss als natürliche Person Mitglied des Sport-Club Charlottenburg e.V. sein und das

              18. Lebensjahr vollendet haben. Die Zahl der Delegierten der Abteilungen richtet sich

              nach der Zahl der Mitglieder der Abteilungen, und zwar nach dem Stand vom 01.01. des laufenden

              Kalenderjahres. Dabei entfallen auf je angefangene 40 ordentliche Mitglieder und auf je

              angefangene 100 jugendliche Mitglieder ein Delegierter.

(4)          In der Versammlung hat jedes Mitglied der Delegiertenversammlung gem. Absätzen (2)und (3)

               nur eine Stimme.

(5)          Jedes Mitglied des Vereins, welches das 18. Lebensjahr vollendet hat, ist berechtigt, an den Delegierten-

              versammlungen ohne Stimm-, aber mit Rederecht teilzunehmen.

(6)          Der Zeitpunkt für die Delegiertenversammlung ist den Abteilungsvorständen und den Einzelmitgliedern der

              Delegiertenversammlung mindestens drei Wochen vorher unter Bekanntgabe der

              Tagesordnung schriftlich mitzuteilen.

 (7)          Die Tagesordnung der Delegiertenversammlung soll enthalten:

               a) Bericht des Präsidiums,
               b) Bericht der Kassenprüfer,
               c) Entlastung des Präsidiums,
               d) Wahlen - im zweijährigen Turnus -,
               e) Anträge,
               f) Verschiedenes.

(8)         Das Präsidium ist berechtigt, bei besonderem Anlass eine außerordentliche Delegiertenversammlung

             binnen einer Frist von zwei Wochen einzuberufen. Es ist hierzu verpflichtet, wenn

             mindestens 10 % der ordentlichen Mitglieder oder ein Drittel der Delegierten der Abteilungen dies schriftlich

             beantragen.

(9)         Die Delegiertenversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten

              Mitglieder.

(10)       Satzungsänderungen bedürfen stets einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden stimmberechtigten

             Mitglieder der Delegiertenversammlung.

             Soweit Satzungsänderungen erforderlich sind, die ausschließlich dem Erhalt der Gemeinnützigkeit des

             Vereins dienen und von der dafür zuständigen Finanzbehörde vorgegeben werden, ist das

             Präsidium berechtigt, diese Satzungsänderungen mit einfacher Mehrheit zu beschließen.

(11)       Bei Abstimmungen in allen Organen des Vereins gelten nur die abgegebenen Stimmen; Stimmenthaltung

             und ungültige Stimmen zählen nicht. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung.

(12)       Ebenso gilt bei Abstimmungen in allen Organen des Vereins, dass auf Verlangen von 10 % der anwesenden

             stimmberechtigten Mitglieder eine geheime Wahl durch Abgabe von Stimmzetteln erfolgen muss.

(13)       Über die Delegiertenversammlung ist eine vom Präsidenten oder seinem Vertreter und vom Protokollführer

             zu unterzeichnende Niederschrift anzufertigen.

 

§ 18       Kassenprüfer

            Bei der Wahl des Präsidiums sind mindestens zwei Kassenprüfer und ein Vertreter zu wählen, die die

            Vereinskasse am Ende eines jeden Geschäftsjahres zu prüfen haben. Über das Ergebnis

            der Prüfung haben sie in der nächsten ordentlichen Delegiertenversammlung Bericht zu erstatten.

            Festgestellte Unregelmäßigkeiten sind dem Präsidium unverzüglich anzuzeigen.

 

§ 19      Ehrenordnung

            Der Verwaltungsausschuss beschließt eine Ehrenordnung zur Würdigung besonderer Verdienste um den

            Verein und von herausragenden sportlichen Leistungen. Die Ehrenordnung ist in der jeweils gültigen

            Form zu veröffentlichen.

 

§ 20       Auflösung

              (1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck mit einer Frist von einem Monat einzu-

                   berufenden außerordentlichen Delegiertenversammlung beschlossen werden.        

                   hierzu ist eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen erforderlich.

             (2) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des steuerbegünstigten Zweckes gemäß § 2 dieser Satzung

                  fällt das Vermögen des Vereins, soweit es bestehende Verbindlichkeiten übersteigt,

                  dem Landessportbund Berlin e.V. zu, der es ausschließlich und unmittelbar zur Förderung des Sports im

                  Sinne der Abgabenordnung zu verwenden hat. Beschlüsse über die künftige

                  Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden. Zur

                  Übertragung des Restvermögens ist die vorherige Zustimmung des zuständigen

                  Finanzamtes einzuholen.

 

§ 21       Rechte an geistigem Eigentum

 

             (1) Alle beim Betrieb des Vereins entstehenden oder entstandenen Urheber-, Marken- und sonstigen Rechte

                  geistigen Eigentums, einschließlich derjenigen in den Abteilungen genutzten, stehen

                  dem Verein als Ganzes zu. Über ihre Verwendung, Nutzung, Verwertung und Verteidigung entscheidet

                  das Präsidium.

             (2) Soweit dem Verein Rechte aus der Wortmarke bzw. der Wortbildmarke „Berlin-Marathon“ oder zu

                  anderen Laufveranstaltungen des SCC Berlin e.V. oder der SCC EVENTS GmbH, denen

                  Rechte durch Eintragung beim deutschen oder europäischen Patentamt zustehen, können diese nur

                  veräußert, übertragen oder beliehen werden, wenn alle satzungsmäßigen Mitglieder des

                  Präsidiums einschließlich des Ehrenpräsidenten und drei Viertel der Delegiertenversammlung dem

                  zustimmen.

 

§ 22       Geltung der Satzung

 

(1)          Diese Satzung wird mit ihrer Eintragung in das Vereinsregister wirksam.

(2)          Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen berührt nicht die Geltung der Satzung im Übrigen. Sollte

              ein Fall in dieser Satzung nicht geregelt sein, so gelten die gesetzlichen Vorschriften.